Im Gegensatz zu den bei uns üblicherweise verordneten Massagen, die sich zum Grossteil auf die Lockerung der
Muskeln, den Muskelaufbau, die Beweglichkeit der Gelenke usw. konzentrieren, hat Shiatsu einen grundsätzlich anderen Ansatz:
In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) wird davon ausgegangen, dass alles, was zwischen Himmel
und Erde existiert, von der Lebensenergie Ki durchdrungen wird. Diese Energie durchfließt auch den
menschlichen Körper in einem fein verzweigten Netz energetischer Leitbahnen. Ausgehend von diesen Leitbahnen, den
Meridianen, auf denen sich auch viele der in der Akupunktur verwendeten Punkte
befinden, können Impulse an Zellen und Organe des Körpers gegeben werden und so deren Funktion und letztlich das Wohlbefinden des
Menschen beeinflusst werden.
Nach dem Verständnis der TCM fühlt sich ein Mensch dann gesund und glücklich, wenn die Lebensenergie im
Körper ungehindert fließen kann und so für einen ständigen Ausgleich im gesamten Körpersystem gesorgt ist.
Durch äußere Einflüsse in besonderen Lebenslagen, einseitige Dauerbelastungen auf körperlicher oder geistiger Ebene und das
Zusammenwirken verschiedener anderer Faktoren kann es zu Störungen im Energiefluss kommen. So können körperliche Verspannungen
(z.B. durch Fehlhaltungen am Arbeitsplatz) ebenso wie geistige Anspannung (z.B. beruflicher Leistungsdruck oder private Belastungen)
zu Erschöpfung und Unwohlsein und schließlich zu Krankheiten führen. Das Regelsystem des Körpers ist dann überlastet und schafft es aus
eigener Kraft nicht mehr, Störungen auszubalancieren und zum Gleichgewicht zurückzukehren.
Shiatsu ist auch sehr gut für Kinder und alte Menschen geeignet.